Mauritius

IMG_0358.JPG
 
 

Die Vision

In Mauritius konzentrieren wir uns auf die Arbeit in den Armenvierteln der Hauptstadt Port Louis. In den letzten Jahren haben wir dort verschiedene sanitäre Anlagen installiert und Weiterbildungen für Jugendliche organisiert. Wir konnten Slumbewohner dazu animieren, ihre Lebensumstände selber zu verbessern, indem sie ihre ärmlichen Behausungen aufwerten: Viele haben ihre Blechunterkünfte farbig angemalt und kleine Vorgärten angepflanzt, wo das möglich war.

Neu arbeiten wir mit dem gemeinnützigen Verein Unihockey für Strassenkinder zusammen. Dieser leistet bereits in vielen armen Ländern ausgezeichnete Arbeit. 

Unihockey ist in Mauritius weitgehend unbekannt und damit auch wertefrei. Wir möchten mit dieser sinnvollen Beschäftigung Kindern Werte wie Fairness, Nächstenliebe, Solidarität, Menschenwürde und Hoffnung vermitteln. Dieser eher technische Sport eignet sich auch bestens, um Mädchen und Knaben gemeinsam zu beschäftigen. 

Wie in allen Ländern, in denen «Unihockey für Strassenkindern» arbeitet, ist das oberste Ziel, dass die Einheimischen möglichst rasch die volle Verantwortung für ihre Unihockeyprojekte übernehmen. Es soll keine Abhängigkeiten aufgebaut werden. 

In einwöchigen Trainerkursen wird einheimischen Jugendarbeitern aufgezeigt, wie Unihockey als Präventionsinstrument in der Jugendarbeit eingesetzt werden kann. Die Ausbildung von Trainern und Schiedsrichtern hat dabei höchste Priorität. 

Wir haben bereits drei Jugendlichen aus einem Armenviertel angefragt, eine leitende Rolle in diesem Projekt zu übernehmen: Pascal, der beste 110m-Hürdenläufer der Insel, Nethaneel, ein exzellenter Gitarrist, und den ehemaligen Drogendealer Arvin. 

 


Leitung

Das von uns gecoachte Ehepaar Sanjay und Lata in Mauritius leitet seit acht Jahren verschiedene Communities in der Hauptstadt Port Louis, die sich für Notleidende einsetzen. In der Schweiz sind Mathew M. und Stephan K. federführend.